Energiepark z'Brigg

Energiepark z'Brigg (2013-2018)

Visualisierung Energiepark z'Brigg

In Niederernen soll ein Energiepark entstehen. In dessen Zentrum werden ein Pelletwerk und eine landwirtschaftliche Biogasanlage stehen. Im Energiepark soll zudem neben der Verwertung von Hofdünger und biogenen Abfällen, Grüngut und unbehandeltes Restholz aus der Region lokal aufbereitet und verwertet werden. Weiterer integraler Bestandteil des Energieparks ist eine Gülleverdampfungsanlage.  >> Konzept Energiepark z'Brigg

Die 2015 vollständig überarbeitete Machbarkeitsstudie bestätigte die Resultate der 2014 erstellten Machbarkeitsstudie. Sie zeigt, dass der Energiepark technisch und wirtschaftlich machbar ist. Zahlreiche Gespräche haben dazu beigetragen, das Projekt in Gemeinden, Forstbetrieben und Landwirtschaft breit abzustützen.

Der Energiepark z’Brigg war bei der Suche nach Aktionären erfolgreich. Das Geld ist beisammen: 127 Aktionäre, darunter 14 Gemeinden, 27 landwirtschaftliche Betriebe, plus Unternehmen und Privatpersonen würden insgesamt 1,1 Millionen Franken Eigenkapital einbringen. Weshalb wird die Aktiengesellschaft momentan nicht gegründet? Der Gesetzesentwurf zur Energiestrategie 2050 sorgt für Unsicherheit. Man weiss nicht, wie viel Geld zukünftig aus der KEV (Kostendeckenden Einspeisevergütung) fliesst. Zurzeit wären es 34 Rappen pro Kilowattstunde (kWh). Im Spätherbst 2016 wurde seitens SVP das Referendum zur „Energiestrategie 2050“ ergriffen. Somit sind die gesetzlichen Grundlagen zur Zeit nicht vorhanden. Angesichts dieser Unsicherheiten kann das Projektteam derzeit noch keinen definitiven Entscheid über das weitere Vorgehen in Sachen Energiepark z’Brigg treffen. Gleichwohl wird die Planung vom Projektteam vorangetrieben. Die Initiatoren des Energiepark  z’Brigg haben in den letzten Monaten diverse Varianten evaluiert und prüfen nun deren Umsetzbarkeit. 

ZUM PROJEKT:

Vielfältiger Nutzen für die Region

  • für die Region: erhöhte Wertschöpfung und 4 neue Arbeitsplätze
  • für die Gemeinden: Minderkosten für die Gemeinden bei der lokalen Grüngutversorgung
  • für die Landwirtschaft: Effizienzsteigerung, Lagerhaltung, Verfügbarkeit Nährstoffe, weniger Unkraut, Geruchsverminderung
  • für die Forstwirtschaft: Diversifizierung, erhöhte Wertschöpfung, gesicherter Holzabsatz, Beitrag zur Schutzwaldpflege
  • für den Tourismus:  Exkursionen, reduzierte Geruchsemissionen
  • für die Umwelt und das Klima: Produktion von Ökostrom und dem CO2-neutralen Brennstoff Holzpellets
  • Innovatives Leuchtturmprojekt mit grosser Sichtbarkeit und Ausstrahlungskraft.

 

>> Broschüre Energiepark z'Brigg


Planung

  • 2015/16: Gründung der Aktiengesellschaft Energiepark z'Brigg
  • 2016: Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP), Detailplanung und Eingabe Baugesuch
  • 2017/18: Bau und Inbetriebnahme Energiepark z'Brigg

 

Medienberichte

Über den Energiepark z'Brigg wird regelmässig in den Medien berichtet. Alle Artikel finden Sie hier